Ich habe als Polymechaniker angefangen und bin heute Filmer, Gestalter und Skipper. Dazwischen liegen ein paar hundert Bühnen, ein Kinofilm und zwei Tonnen Plastik. Keine Station davon stand je auf einem Plan — ich bin einfach dem gefolgt, was mich nicht mehr losgelassen hat.

Vier Jahre an der Maschine. Ich habe gelernt, wie man etwas baut, das hält — auf hundertstel Millimeter. Das klingt weit weg von Film und Design, ist es aber nicht: Sauber arbeiten heisst überall dasselbe.
Zwei Ausbildungen nebeneinander: eine als Tanzlehrer, eine in Audiokomposition. Mit der Tanzgruppe Stylize bin ich in Amerika aufgetreten und habe zum ersten Mal Standing Ovations erlebt. Danach war klar, dass ich das weitermachen will.
Vom Zirkus zum Cirque du Soleil in Las Vegas, ins Louvre, auf die Strassen Spaniens, ans Theaterspektakel. In einem einzigen Jahr über zweihundert Auftritte. Man lernt dabei mehr über Publikum als in jedem Kurs — und dass ein Auftritt in den ersten Sekunden gewonnen wird.
Nebenbei habe ich angefangen, Tanzvideos zu filmen. Einfach, weil es niemand sonst gemacht hat. Irgendwann drehte sich das Verhältnis: Ich stand weniger auf der Bühne und öfter dahinter. Ungeplant — aber es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.
Ich bin voll eingetaucht: Festivalfilme, Reisefilme für einen New Yorker Sender, der Carnaval in Rio, quer durch Südamerika für Globetrotter. Ich habe in ein paar Jahren mehr Situationen gefilmt, als die meisten in einem Berufsleben sehen.
Beim Fernsehen habe ich gelernt, was ein Schnitt wirklich kann. Und dann kam der erste Kinofilm — als Kameramann bis an die Packeisgrenze, dorthin, wo es mehr Eisbären gibt als Menschen.
Ich habe ein eigenes Segelprojekt gegründet und das Kapitänspatent gemacht. Seither sammeln wir Plastik an Stränden — über zwei Tonnen bisher. Mit einer Meeresbiologin waren wir auf Pottwalsuche; daraus wurde der Kurzfilm „Between Beauty and Waste".
Jetzt sitze ich an der Bändlistrasse und mache all das für Menschen, die es verdient haben, besser auszusehen. Kamera, Schnitt, Website, Logo, Sichtbarkeit — alles, was ich unterwegs gelernt habe, an einem Ort.
Ob auf einer Bühne in Las Vegas oder in den ersten drei Sekunden eines Videos — die Frage ist immer dieselbe: Warum sollte jemand hinschauen und dranbleiben? Als Polymechaniker habe ich gelernt, dass etwas halten muss. Als Tänzer, dass Timing alles ist. Als Kameramann, dass man den Moment nicht wiederholen kann.
Das steckt heute in jeder Website und in jedem Film, den ich für Sie mache.
Erzählen Sie mir, was Sie machen und wo es klemmt. Ich höre zu und sage ehrlich, ob und wie ich helfen kann.